Kraterseeen-Maare

Pulvermaar
In seiner fast kreisrunden Form ist das Pulvermaar ein Musterbeispiel für ein Maar und einen tiefen Maarsee. Es ist mit 70 m das tiefste und nach dem Laacher See vom Volumen her das größte aller Eifelmaare.
Holzmaar
Das Holzmaar liegt fast auf halber Strecke zwischen Gillenfeld und Eckfeld. Das Maar hat eine Größe von ca. 6,8 ha bei einem Durchmesser von 325 m und einer Tiefe von 21 m; es liegt in einem Naturschutzgebiet und ist fast völlig von Wald umgeben.
Schalkenmehrener Maar
Das Schalkenmehrener Maar ist durch vulkanische Tätigkeit vor etwa 10.750 Jahren entstanden. Es ist ein Doppelmaar und enthält zwei Krater. Der Auswurf des jüngeren Kraters, in dem sich der jetzige Maarsee befindet, hat den älteren weitgehend zugeschüttet. In der Mitte des älteren befindet sich heute ein Moor.
Gemündener Maar
Das Gemündener Maar ist das nördlichste der drei Dauner Maare, in unmittelbarer Nähe des Dauner Ortsteils Gemünden und ca. 1,5 km südlich von Daun gelegen.
Der Maarsee ist rund 325 m lang, 300 m breit und maximal 38 m tief. Mit einer Fläche von rund 7,2 ha ist das 10.450 Jahre alte Maar jünger als die Schalkenmehrener Maare (westlicher Maarsee und östliches Trockenmaar) und das kleinste der drei Dauner Maare. Teile des Sees werden im Sommer als Freibad genutzt.
Weinfelder Maar
Das Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt, ist ein Maar ca. 2 km südöstlich der Stadt Daun. Der See ist rund 525 m lang, 375 m breit und 51 m tief. Die Wasserfläche beträgt etwa 16,8 ha. Das Maar liegt auf einer Höhe von 484 m ü. NN (Maarboden bei 433 m). Das Gebiet des Sees ist heute Naturschutzgebiet.
In unmittelbarer Nähe des Maars befindet sich ein Friedhof - daher auch "Totenmaar" - mit einer kleinen, teilweise aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kapelle, der ehemaligen Pfarrkirche von Weinfeld. Das Dorf wurde im 16. Jahrhundert (1512 letzte urkundliche Erwähnung) infolge der Pest aufgelassen.